Dienstag, 14. Mai 2013

Die lernende Bank - Überlebt Ihre Bank die nächsten 10 Jahre?






In obigem Video wird die These aufgestellt, dass die Geschwindigkeit mit der Unternehmen lernen, der einzige nachhaltige Wettbewerbsvorteil sein könnte, weil Produkte und Prozesse realtiv schnell kopiert werden können. Es wird weiter die These vertreten, dass ein Unternehmen, dessen Anpassungsgeschwindigkeit geringer als die Veränderungsgeschwindigkeit der Umwelt ist, zurück fällt und über kurz und lang nicht wettbewerbsfähig bleiben kann. Das ist natürlich eine harte These (wenn ich sie auch für richtig halte). Überlegen Sie mal, wie rasant sich unsere Umwelt getrieben durch diverse Megatrends und nicht zuletzt die technologische Entwicklung verändert und wie behäbig manch ein Unternehmen und auch Banken darauf reagieren…

An dieser Stelle möchte ich mal versuchen die Brücke zu den Themen Social Media bzw. Innovations- und Wissensmanagement in Banken zu schlagen. Soziale Medien haben das Potenzial Lernprozesse radikal zu verändern. Und nicht nur individuelle Lernprozesse des Einzelnen sondern auch organisationale Lernprozesse. Die Art und Weise wie Unternehmen heute neues Wissen identifizieren und im Unternehmen verarbeiten wird sich durch das Internet radikal beschleunigen. Kunden können in Entwicklungs- oder Innovationsprozesse integriert werden (Crowdsourcing, Open Innovation) und Mitarbeiter über interne Plattformen an Entscheidungs- und Ideenentwicklungsprozesse teilhaben oder Wissen teilen (Enterprise 2.0). In diesem Zusammenhang möchte ich auch auf einen älteren Artikel zum Thema “Social Media und Innovationsfähigkeit von Unternehmen” hinweisen, in welchem der Gedanke, dass sich Social Media positiv auf die Innovationsfähigkeit eines Unternehmens auswirken könnte, etwas konkretisiert wird.

Falls die These richtig ist, dass die Geschwindigkeit mit der Unternehmen lernen, der einzige nachhaltige Wettbewerbsvorteil ist, müssen wir beim Einsatz sozialer Medien, die Vision der lernenden Organisation vielleicht intensiver diskutieren, als das bisher der Fall war. Heute wird immer noch zu sehr auf einem konkret messbaren Social Media ROI herumgeritten. Klar kann man Social Media über diverse Kennzahlen messbar machen. Und wahrscheinlich ist das auch sinnvoll. Vielleicht liegt aber der wahre Nutzen sozialer Medien viel tiefer in der Unternehmens-DNA vergraben und zeigt sich erst einige Jahre später… Weiter im besten Bankenblog Deutschlands


Nachhaltigkeit

Gewinne ohne Sozialromantik


Gewinnorientierte Geschäftsmodell mit sozialem Nutzen ernten Misstrauen - selbst im aufgeschlossenen Holland. Eric Schreyer meint: Es besteht kein Grund zur Sozialromantik. Zur Kolumne auf CFOworld.de



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