Montag, 20. Mai 2013

Crowdmoney für den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft


Der österreichische Crowdfunding Pionier Reinhard Willfort im Interview mit Radio Ö1


Reinhard Willfort
"Crowdfunding ist in gewisser Hinsicht eine Demokratisierung des Kapitals. Man verbindet zwei Zielgruppen, die bis jetzt nicht so einfach zu verbinden waren: Menschen, die Geld haben, mit Menschen, die Ideen haben", erklärt Reinhard Willfort, Leiter der österreichischen Crowdfunding-Plattform "1000x1000".

Die erste europäische Initiative in puncto Wissenschaftscrowdfunding ist "Scienestarter.de". Die deutsche Plattform wurde Ende 2012 von der deutschen Initiative Wissenschaft im Dialog (WiD) mit Unterstützung des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft gegründet. Die Anzahl von Projekten auf der Website ist noch überschaubar.
 
Der Wissenschaftsfonds steht dem Crowdfunding als Alternative zur klassischen Förderung eher skeptisch gegenüber. Es seien vor allem die mangelhaften Möglichkeiten der Qualitätssicherung, die das Konzept für ernsthafte wissenschaftliche Anstrengungen problematisch mache, so Bernhardt. Zumal bei den derzeitigen rechtlichen Beschränkungen auf maximal 100.000 Euro, die Schwarmfinanzierung aufwändiger Vorhaben eher unrealistisch mache. Weiter
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